Die Jugendwohnungen mit interner Betreuung gem. § 34 SGB VIII sind Wohnangebote, für jeweils 2-8 Plätze.
Sie sind kurz- und langfristige Lebensorte für Jugendliche ab 15 Jahren bis über die Volljährigkeit hinaus. Sie wohnen in einem Haus zusammen und haben alle ein eigenes Zimmer. Im Vordergrund der Hilfe steht die Stabilisierung der Jugendlichen.
Die externe Betreuung wird von Dipl. Sozialpädagog/Innen geleistet. Sie übernehmen und sichern die sozialpädagogischen Standards.
Die internen Betreuer/Innen, oft ein Betreuerpaar mit Kindern, keine Sozialpädagogen, leben im selben Haus und unterstützen die Jugendlichen in alltagspraktischen Angelegenheiten.
Sie sind Ansprechpartner in den Abendstunden und an den Wochenenden, wenn die Sozialpädagog/Innen nicht mehr im Dienst sind.
Förderkräfte helfen bei schulischen und beruflichen Aufgaben.
Hauswirtschaftliche Fachkräfte leiten die jungen Menschen an, bei der Reinigung, dem Einkaufen und beim Kochen.
Eine Übersicht unserer Angebote in diesem Bereich finden Sie hier:
Jugendwohnungen mit Interner Betreuung für jeweils 5-6 Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr, die eine geregelte Tagesstruktur und viel Betreuung benötigen, aber auch schon über eine gewisse Selbständigkeit verfügen. Die Jugendlichen bleiben in dieser Jugendwohnung, bis sie in eigenen Wohnraum ziehen können.
Für 2 Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr aus extrem belasteten Lebenssituationen. Die intensive Betreuung der Jugendlichen soll zur Integration und Stabilisierung ihrer Persönlichkeit führen, um einer weiteren Ausgrenzung entgegenzuwirken.
Wohngruppen sind stationäre, rund um die Uhr betreute, Einrichtungen mit 10 Plätzen für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-15 Jahren und beinhaltet eine enge und aktivierende Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie.
Rund-um-die-Uhr-Betreuung in Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften.
In familienähnlichem Zusammenleben wohnen Pädagoginnen und Pädagogen -teilweise mit ihren eigenen Kindern- auf Dauer mit Kindern und Jugendlichen zusammen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihren Herkunftsfamilien bleiben können.
Europaprojekte für Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr, bei denen eine zeitlich begrenzte Distanz vom bisherigen sozialen Umfeld pädagogisch erforderlich ist.
Eine intensive Betreuungsform für Kinder- und Jugendliche, deren soziale Kontakte einen eindeutig negativen Einfluß auf ihre Biographie ausüben und bei denen andere Hilfeformen keine Entspannung ihrer Lebenssituation erreichen können.
"Manchmal hilft nur ein klarer Bruch..."
Einigen Kindern und Jugendlichen fehlt aufgrund ihrer Biographie fast jede Normalitätserfahrung. Sie leben in "Szenen", die trotz eindeutig negativer Einflüsse ihr einziger sozialer Bezugspunkt sind. Entsprechend schwer fällt es ihnen, sich aus diesem Umfeld zu lösen. Doch diese Loslösung ist ein notwendiger Schritt für eine neue Orientierung. In manchen Fällen ist der Aufbau neuer Lebenswelten die einzige Möglichkeit für eine dauerhafte Veränderung. Hierbei ist es entscheidend, einen anderen, ruhigeren Alltag über eine längere Zeit zu leben, weit ab vom Einfluß der bisher bestimmenden sozialen Kontakte.
Der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V. kooperiert mit Projekten für Mädchen und Jungen in Spanien, die neben der Beschulung und therapeutischen Begleitung auch ein vielfältiges Arbeits- und Freizeitprogramm und ein individuelles Unterrichtsprogramm durch externe Lehrkräfte anbieten.
